Die unterirdische Stadt Saratlı
Die unterirdische Stadt Saratlı, auch bekannt als Kırkgöz, ist eine der größten unterirdischen Siedlungen in der Region Aksaray in Kappadokien. Sie wurde auf mehreren Ebenen erbaut und diente den lokalen Gemeinschaften in Zeiten von Invasionen als Zufluchtsort. Bis heute ist ein beeindruckendes Netzwerk aus Tunneln, Wohnräumen, Lagerräumen und Gemeinschaftsräumen erhalten geblieben.
Wichtige Informationen
Lage: Dorf Saratlı, Aksaray (Südkappadokien)
Dauer: 30–60 Minuten
Eintritt: kostenpflichtig (Museumspass wird akzeptiert)
Beste Besuchszeit: tagsüber
Erlebnis
Besucher steigen hinab in ein gut erhaltenes unterirdisches Labyrinth, in dem einst das tägliche Leben unter der Erde weiterging. Die Stadt verfügt über miteinander verbundene Gänge, Küchen, Wein- und Vorratsräume, Lüftungsschächte sowie defensive Steintüren, die zum Schutz der Bewohner dienten. Im Vergleich zu den bekannteren unterirdischen Städten bietet Saratlı ein ruhigeres und weniger überlaufenes Erlebnis.
Highlights
Mehrstöckige unterirdische Siedlung
Massive Sicherheits-Rollsteintüren
Historische Küchen, Vorratsräume und Wohnräume
Fortschrittliches Belüftungssystem
Weniger überlaufen als die großen unterirdischen Städte Kappadokiens
Anreise
Die unterirdische Stadt Saratlı ist mit dem Auto von Aksaray oder Nevşehir aus leicht zu erreichen. Der Besuch wird häufig mit Ausflügen ins Ihlara-Tal, zur Selime-Kathedrale, ins Klostertal, nach Güzelyurt und nach Narlıgöl kombiniert, was sie zu einem hervorragenden Zwischenstopp auf einer Reiseroute durch den Süden Kappadokiens macht.



