Drei-Kreuze-Kirche (Üç Haçlı Kilise / St.-Agathangelus-Kirche)
Die Drei-Kreuze-Kirche (Üç Haçlı Kilise), auch bekannt als St.-Agathangelus-Kirche oder Güllüdere-Kapelle Nr. 3, ist eine der schönsten versteckten Felsenkirchen Kappadokiens. Die im Güllüdere-Tal in der Nähe des Roten Tals gelegene Kirche ist bekannt für die drei monumentalen Kreuze, die in ihre Decke eingemeißelt sind – eines der markantesten architektonischen Merkmale der Felsenkirchen Kappadokiens. Sie stammt aus dem späten 9. oder frühen 10. Jahrhundert und vereint bemerkenswerte Steinreliefs mit gut erhaltenen byzantinischen Fresken.
Wichtige Informationen
Lage: Güllüdere (Rosental I), in der Nähe des Roten Tals, Kappadokien
Dauer: 15–30 Minuten
Eintritt: Kostenlos (über Wanderwege erreichbar)
Beste Besuchszeit: Tagsüber
Erlebnis
Im Gegensatz zu vielen Kirchen, die vor allem für ihre Fresken bekannt sind, wird die Drei-Kreuze-Kirche für ihre außergewöhnlichen Steinmetzarbeiten geschätzt. Das massive, in die flache Decke gemeißelte Reliefkreuz, flankiert von zwei weiteren Kreuzen und Palmenmotiven, gilt als eines der schönsten Beispiele für die kappadokische Felskunst. Im Inneren können Besucher zudem beeindruckende byzantinische Fresken bewundern, darunter eine wunderschön erhaltene Darstellung Christi in Majestät in der Apsis. Versteckt zwischen den Felsen des Güllüdere-Tals belohnt die Kirche Wanderer sowohl mit künstlerischen Meisterwerken als auch mit einer friedlichen Naturkulisse.
Highlights
Drei monumentale Deckenkreuze
Eines der schönsten Steinreliefs Kappadokiens
Byzantinische Fresken, darunter eine Darstellung von Christus in Majestät
Historischer Klosterkomplex mit angrenzenden Kammern
Versteckter Standort im Güllüdere-Tal
Anreise
Die Kirche ist über eine Wanderung durch das Güllüdere-Tal von Çavuşin aus zu erreichen. Der Besuch wird häufig mit der Haçlı-Kirche (Kreuzkirche), der Üzümlü-Kirche (Traubenkirche), dem Roten Tal und dem Rosental kombiniert, was sie zu einem der Höhepunkte des historischen Netzwerks der Talschluchtkirchen Kappadokiens macht.



